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Mürbeteigplätzchen zur Osterzeit

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Frühlingsgefühle

Mürbeteigplätzchen zur Osterzeit

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Frühlingszeit – Osterzeit – Backzeit!

Auch wenn es heute draußen wieder mehr nach Winter aussieht als in den letzten Wochen, kommt Ostern doch mit schnellen Schritten näher. Und wenn es draußen kälter wird, hat der geheizte Backofen nur eine noch größere Daseinsberechtigung als sonst.

Schon als ich klein war, gab es an Ostern immer Mürbeteighasen mit Rosinenaugen und Hagelzuckerfell. Daran soll sich nicht grundlegend was ändern. Daher habe ich mit einem Mürbeteig angefangen und auf Basis des einen Teiges, zusätzlich inspiriert durch Ideen auf Pinterest, ganz schnell einen Teller voll unterschiedlichster Osterplätzchen fabriziert.

Variante 1 Ostereier:

Eier ausstechen und bei jedem zweiten ein zusätzliches Loch, also den Dotter, ausstechen. Das macht besonders viel Sinn nach dem Transfer der Basisform auf das Backblech, da die Rohlinge sich sonst beim Transport von der Arbeitsplatte auf das Blech ziemlich leicht verformen.

Dann einmal in den Backofen, und nach dem Backen gut abkühlen lassen. Untere Hälfte mit Orangenmarmelade bestreichen (ca. 1 TL pro Ei) und jeweils einen Deckel mit Loch daraufsetzen. Wenn keine Kinder am Tisch sitzen, kann man die Marmelade durchaus auch noch mit etwas Likör abschmecken. Je nachdem wie flüssig oder eben auch fest die Marmelade ist sollte sie kurz im Wasserbad oder der Mikrowelle angewärmt werden.

Natürlich kann man auch jede andere Marmelade verwenden, wenn man Orange nicht mag. Farblich passen würde auch noch Aprikose oder Mango. Hätte ich nur diese eine Variante gebacken und hier für mehr Variation sorgen wollen hätte ich auch noch Erdbeer- oder Himbeermarmelade genommen oder zum Beispiel auch ein Blech mit Nougat gefüllt. Hier ist, finde ich zumindest, alles erlaubt was schmeckt.
Die verklebten Hälften ca. eine Stunde ruhen lassen und zum Finish nur noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

 

Variante 2 Motivkekse:

Hier ist etwas Vorsicht angebracht. Wieder einen Batzen Teig auswellen, dann zuerst die Grundform ausstechen, und danach mit Hasenausstechern nur leicht an der gewünschten Stelle auf der Grundform andrücken. Ich habe mich für Quadrate entschieden, natürlich geht das aber genauso mit allen anderen Formen die man so zur Verfügung hat und die gefallen.

Nach dem Backen und Auskühlen sind diese Kekse dann auch schon fertig 🙂

Variante 3 Häschentrio:

Jetzt wird doch noch einmal eine Kleinigkeit am Teig geändert. Ich habe mir einen neuen Teil geschnappt, ausgewellt und zuerst aus dem hellen Teig ein paar Häschen ausgestochen. Dann den Restteig wieder zusammengeknetet und 2 Esslöffel Nesquik Kakaopulver dazugegeben und eingearbeitet. Wenn der Teig jetzt zu bröckelig wird einfach etwas ungeschlagene Sahne dazu geben um die fehlende Feuchtigkeit auszugleichen. Wenn alles gut verknetet ist, wieder auswellen und mit dem gleichen Motiv erneut Häschen ausstechen. Aus dem Rest wird dann noch eine dunklere Variante gezaubert. Ich habe dazu dunklen Backkakao daruntergemischt. Auch hier etwa 2 Esslöffel und etwas Sahne für die Geschmeidigkeit gut einarbeiten. Wieder auswellen und weiter ausstechen.

Nach dem Backen gut auskühlen lassen und während dessen ca. 50 g weiße Schokolade schmelzen. Wahlweise im Wasserbad oder in der Mikrowelle (Achtung Watt Zahl niedrig ansetzen). Ein Vespertütchen oder einen Gefrierbeutel bereitlegen und die flüssige Schokolade einfüllen. Beim Einfüllen drauf achten, die Schokolade schon möglichst nur in einer der Ecken zu platzieren, sonst ist die ganze Tüte verklebt und fast keine Schoki für die Deko übrig!). Das Ganze funktioniert natürlich auch mit einem Einwegspritzbeutel.
Sobald die Häschen ausgekühlt sind, die Ecke der Tüte mit der Schokolade ganz vorsichtig abschneiden. Das Loch sollte nicht größer als 1 mm sein, da sonst zu viel Schokolade auf einmal rauskommt. Dann nur noch das gewünschte Muster aufspritzen und Schokolade abkühlen lassen – FERTIG.

Variante 4 der Klassiker:

Zumindest ein Klassiker für mich. Diese Form der Osterkekse kenne ich seit meiner Kindheit. Meine Mom nimmt dazu immer zwei unterschiedliche Hasen. Einen der sitzt und einen der gerade über eine Wiese hoppelt. Den restlichen hellen Teig ausrollen und einfach mit Wunschhasenform loslegen und ausstechen. Die Ausstecher auf dem Blech vor dem Backen wahlweise mit Eigelb, Sahne oder einer Mischung daraus einstreichen. Nicht sparsam sein, sonst hält die Deko nicht. Bestrichene Häschen mit Hagelzucker bestreuen. Eine Rosine (oder auch nur eine halbe) als Auge daraufsetzen und wer mag noch Mandelstifte für die Ohren auflegen. Ab damit in den Backofen und danach gut abkühlen lassen.

Wer jetzt direkt Lust bekommen hat los zu legen, braucht natürlich ein Rezept.

Zutaten

220 g Butter (kalt)
220 g Zucker (weiß) Ich nehme für Mürbeteig (Sugar Cookies) am liebsten den feinen Backzucker da sich die Zuckerkristalle besser auflösen
435 g Mehl
10 g Backpulver

Für die Variationen benötigt ihr außerdem Orangenmarmelade, Puderzucker, Hagelzucker, Rosinen, Mandelstifte, weiße Schokolade und natürlich thematisch passende Ausstecher.

Vorgehen

Alle Zutaten miteinander verkneten und es kann direkt losgehen. Wer knusprige aber auch fluffige Kekse haben möchte sollte zu viel zusätzliches mehl, Kneten und Ausrollen vermeiden. Außerdem gibt das Rezept eine durchaus größere Menge als man auf einmal verarbeiten kann. Den Rest, mit dem ich nicht arbeite, packe ich immer luftdicht ein und lasse ihn ihm Kühlschrank ruhen.

Die Backzeit liegt bei 170 Grad Celsius und Umluft in meinem Ofen bei ca. 8-10 Minuten. Wer es gerne dunkler mag lässt sie einfach noch ein bis zwei Minuten länger drin. Ich steh aber auf die helle, gerade so fertig gebackene Variante und bin mit meinem Ofen daher eher bei 8 Minuten.

Das war es dann auch schon. Alles in allem würde ich sagen war ich ca. 2,5 h beschäftigt um vier völlig unterschiedliche zu Ostern passende Kekse für den Kaffeetisch aus einem Teig zu zaubern.

Viel Spaß und Frohe Ostern!